Medea

Aribert Reimann

Medea

Aribert Reimanns MEDEA

Aribert Reimanns Oper Medea kam an der Wiener Staatoper 2010 zur Uraufführung und wurde zum künstlerischen Gro0ereignis. Die Oper sorgte nicht nur für volle Häuser, sondern wurde auch von den Kulturmedien weltweit gefeiert. Die Wiener Tageszeitung „Kurier“ bezeichnete Medea als „ein großartiges Werk des Musiktheaters“, während die Frankfurter Allgemeine Zeitung von einem „großen Triumph für die moderne Musik“ sprach.
Reimann ist einer der profiliertesten Komponisten der Gegenwart, berühmt besonders im Zusammenhang mit seiner Oper Lear, die er in den späten siebziger Jahren für Dietrich Fischer-Dieskau komponierte. Seine Inspiration damals ging von Shakespeare aus, während für seine Medea der große österreichische Dichter Franz Grillparzer  mit dem dritten Teil seiner Trilogie Das goldene Vlies die Vorlage lieferte.
Die anspruchsvolle Hauptrolle wird von der Sopranistin Marlis Petersen verkörpert, die weltweit für ihre Interpretation von Bergs Lulu gefeiert wird. Marco Arturo  Marelli sorgte für die beeindruckende und elegante Inszenierung, Michael Boder, ein anerkannter Interpret zeitgenössischer Opern, stand am Dirigentenpult.